Die Real TV Group ist eine Full-Service Agentur für Bewegtbild. Geschäftsführer Matthias Wolk hat uns sechs Fragen zu erfolgreichem Content Marketing und dessen Auswirkung auf Sponsorships im Radsport beantwortet.

1. Wie definiert Real TV erfolgreiches Content Marketing im Radsport?

Wir setzen auf die Emotion der bewegten Bilder und echtes Story-Telling. Passgenau produziert für die unterschiedlichen digitalen Channels. Dabei kommt es auf die konzeptionelle Bewegbild-Strategie an, also u.a. auf die Frage: wann platziere ich welches Thema und wie bereite ich es so auf, dass es die User-Erwartungen auf dem einzelnen Channel erfüllt, von Instagram, über Facebook und YouTube bis Snapchat. Unser Ansatz: den Produktionsaufwand möglichst gering halten, die Verwertungskette dagegen voll ausschöpfen.

2. Wann empfehlen Sie Content Marketing zur Aktivierung von Sponsorings, nicht nur im Radsport?

Content Marketing empfehlen wir als notwendiges Tool für mehr Reichweite und erfolgreiche Platzierungen. Es steht für uns und unsere Kunden im Kommunikations-Mix ganz weit vorn.

3. Wie relevant wird Content Marketing innerhalb klassischer Marketing-Prozesse künftig sein?

Wir sehen in den vergangenen Jahren eine deutliche Zunahme an Content Marketing Aktivitäten, die immer stärker das klassische Commercial und Marketing-Geschäft ablösen. Auch im Radsport wird der Kommunikations-Erfolg im starken Maße vom Story-Telling der Marken entschieden werden. Die Marke wird zum Medium, zum Publisher und Content-Treiber. Auf allen digitalen Kanälen, die dafür zur Verfügung stehen. Die Marketing-Budgets wandern zu Recht ins Content-Marketing.

4. Wie ist die Performance im Falle Ihres Kunden Alpecin, für den Sie Video-Content produzieren?

Wir sehen, dass die Reichweiten durch den kontinuierlichen Einsatz von Bewegbild-Content steigen, insbesondere auf den Social Media Kanälen. Mehr Follower, mehr Likes, mehr Fans. Video ist aktuell der Content-Treiber und Thumbnail-Stopper. Durch spezielle Formate für Online und insbesondere für Mobile werden diese Reichweiten weiter steigen und noch mehr an Relevanz gewinnen.

5. In wenigen Worten: Wie setzen Sie die Distribution der Radsport-Videos um?

Professionell produzierter Content, verteilt auf den verschiedenen Kanälen: die eigenen Social Media-Kanäle der Marke, Publisher- und Partnerportale mit hoher Reichweite,  dazu Influencer und Blogger. Online, Mobile und ein kleines bisschen klassisches TV.

6. Würden Sie Unternehmen ein Sponsoring im professionellen Radsport empfehlen?

Ja. Aus unserer Sicht bietet der Radsport eine fast unendliche Zahl an guten Geschichten, authentischen Protagonisten und wunderbaren Stories. Sehr gute Zutaten also für die Aktivierung von Marken. Zudem ist der Radsport vergleichsweise „günstig“. Der ROI also besonders hoch.